Health
health concierge
Zuhören, nachfragen — und nur Belegtes festhalten
health concierge ist ein Baustein für die dott-App: Menschen sprechen über ihre Situation und ihre Fragen, das System macht daraus strukturierte Informationen. Die wichtigste Eigenschaft ist dabei nicht, was es kann — sondern was es unterlässt. Es darf nichts erfinden.

- Status
- Im Bau
- Für wen
- Menschen mit einer Gesundheitsfrage — und alle, die dabei Daten erheben
- Der Gewinn
- Kein Wert im System, den nicht jemand bestätigt hat
Die eiserne Regel
Jede Angabe, die das System übernimmt, muss sich auf eine Stelle im Gespräch stützen — und wird der Person einzeln zur Bestätigung vorgelegt. Was nicht belegt ist, wird nicht gespeichert. Im Gesundheitskontext ist das keine Nettigkeit, sondern die Grundbedingung: Eine plausible Vermutung ist hier gefährlicher als eine offene Lücke.
Warum das Format Gespräch
Formulare sind schnell für den, der sie auswertet, und mühsam für den, der sie ausfüllt — gerade wenn es um Gesundheit geht. Ein Gespräch dreht das um: Man erzählt in eigenen Worten, das Nachfragen übernimmt die andere Seite. Was hinten herauskommt, ist trotzdem strukturiert genug, um damit zu arbeiten.
Wo es steht
Der Einstieg und der regelmäßige Check-in stehen. Einige Wege sind bewusst noch offen und auch so gekennzeichnet — lieber eine klare Lücke als ein halbfertiger Pfad, der Vertrauen kostet. Bei einem Gesundheitsprodukt ist die Reihenfolge wichtiger als das Tempo.
Was es im Alltag leistet
- Man spricht in eigenen Worten, statt ein Formular auszufüllen
- Jede übernommene Angabe wird einzeln zur Bestätigung vorgelegt
- Nicht Belegtes landet nicht im System — sichtbare Lücke statt stiller Annahme
- Die eigene Gesprächshistorie bleibt strikt bei der eigenen Person
- Offene Bereiche sind als offen markiert, nicht kaschiert
Was hängen bleibt
Im Gesundheitskontext ist die wichtigste AI-Fähigkeit das Weglassen. Vertrauen entsteht aus dem, was ein System nicht behauptet.