Vertrieb & Marketing
kontact
Vertrieb als System, nicht als Ablage
kontact ist das größte System in meiner Werkstatt. Es bildet ab, wie Vertrieb wirklich funktioniert: Nicht als Sammlung von Kontakten, sondern als Frage danach, wer auf der anderen Seite entscheidet, wer mitredet und was der nächste sinnvolle Zug ist. Playbooks führen das Team durch diese Schritte, und beim Umstieg aus einem bestehenden CRM wandern die Daten mit.

- Status
- Läuft
- Für wen
- Vertriebsteams, die mehr verkaufen als dokumentieren wollen
- Der Gewinn
- Der nächste Schritt steht drin — nicht nur der letzte
Warum CRMs scheitern
Ein CRM scheitert selten an fehlenden Feldern. Es scheitert daran, dass es Arbeit dokumentiert, statt sie zu strukturieren — und Vertriebsleute schreiben ungern Berichte für ein System, das ihnen nichts zurückgibt. Am Ende steht eine gepflegte Datenbank ohne Wirkung, und der wichtigste Teil des Geschäfts lebt weiter in Köpfen und Postfächern.
kontact dreht die Richtung um: Wer sind die Menschen hinter einem Abschluss? Wer entscheidet, wer prüft, wer blockiert? Aus diesem Bild entstehen Playbooks, die dem Team den nächsten Schritt vorschlagen, statt nur den letzten festzuhalten.
Was das Team davon hat
Wer morgens hineinschaut, sieht keine Liste offener Aufgaben, sondern eine Reihenfolge: Diese drei Gespräche bringen heute am meisten, aus diesen Gründen. Neue Kolleginnen und Kollegen kommen schneller rein, weil das Vorgehen im System steht und nicht in der Erfahrung einzelner Personen.
Für die Führung heißt das: Der Zustand der Pipeline ist ablesbar, ohne dass jemand ihn extra aufbereitet.
AI mit Rechenschaftspflicht
In den meisten Produkten sind die AI-Anweisungen irgendwo im Programm vergraben, und niemand weiß hinterher, warum ein Vorschlag so aussah, wie er aussah. In kontact liegen sie sichtbar an einer Stelle, pro Kunde getrennt, und jeder einzelne Lauf wird protokolliert: welche Anweisung, welches Modell, welches Ergebnis. Ändern lässt sich das im laufenden Betrieb.
Das klingt nach Bürokratie und ist das Gegenteil: Wenn AI im Vertrieb mitentscheidet, muss man jederzeit sagen können, was sie wann und warum getan hat. Sonst ist sie kein Werkzeug, sondern ein Risiko.
Was es im Alltag leistet
- Zeigt, wer auf Kundenseite wirklich entscheidet — nicht nur, wer geantwortet hat
- Schlägt den nächsten Schritt vor, statt den letzten zu protokollieren
- Playbooks machen erfolgreiches Vorgehen wiederholbar statt personenabhängig
- Umstieg aus einem bestehenden CRM ohne Datenverlust
- Jeder AI-Vorschlag ist nachvollziehbar und im Zweifel belegbar
Was hängen bleibt
AI im Produkt braucht dieselbe Disziplin wie Geld im Unternehmen: Beleg, Protokoll, klare Zuständigkeit. Magie ist keine Architektur.